
Im Val di Cornia
erwacht ein Landgut gerade erneut zu strahlendem Leben. Urheberin dieser
Verwandlung ist eine Frau, die den uralten Traditionen des Landlebens
verbunden ist.
Bezaubert von… SS. Annunziata II
Wellige Felder und sanfte Hügel erstrecken sich bis hin zur Küste.
Olivenhaine erstrahlen silberfarben im Sonnenlicht und Korn- und
Sonnenblumenfelder strahlen archaische Ruhe aus.
In der Ferne glänzt das Meer und am Horizont der Bucht von Baratti
zeichnen sich die Umrisse Korsikas und Elbas ab. 1999 beginnt Beatrice
ihren neuen Beruf: Die ehemalige Klavierspielerin ist heute zufriedene
Bäuerin und Hausherrin des Agriturismo SS. Annunziata II. Das Land um
das Haus (13 Hektar Olivenhaine, Felder, Obst- und Gemüsegärten) bringt
reichlich Extravergine-Olivenöl, aus dem Massaza nach alten Rezepten
Seife produziert, Obst, das wie einst auf natürliche Weise eingemacht
wird, und schmackhaftes Gemüse hervor.
Den Gästen stehen fünf unabhängige kleine Häuser mit zwei bis sechs
Betten zur Verfügung. Die beiden Gebäude, in denen die fünf Wohnungen
eingerichtet worden sind, sind Beispiele für typische toskanische
Herrenhäuser: weiß getünchte Wände, rechteckiger Grundriss,
Holzfensterläden und eine Laube mit duftenden Erdbeertrauben. Der
Betrieb liegt in ruhiger Lage im oberen Teil von San Vincenzo. Er wurde
zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut und bestand einst aus
Getreidespeichern, einem Stall, einem Fuhrweg und dem Herrenhaus. Nur
die verliebten Augen einer Frau vermochten hier einen Ort zu sehen, an
dem Träume wahr werden konnten.
Beatrice und ihre Mutter Cosetta versuchten, die Wohnungen im
beruhigenden Stil eines Herrenhauses einzurichten: mächtige Holzbalken
an der Decke, alte und restaurierte Möbel, alte Betten aus Schmiedeeisen
und mit Stoffen, die von den Besitzerinnen selbst genäht und restauriert
worden sind, und alte Nähmaschinen mit Marmorplatten, die heute als
Gartentische Verwendung finden.
Der Gastfreundschaft sind auf dem Landgut SS. Annunziata II keine
Grenzen gesetzt:
Bed & Breakfast bedeutet hier nicht nur Übernachtung und Frühstück nur
mit Cappuccino und Croissant, sondern mit Brot und Schiacciata,
hausgemachten Marmeladen aus Erdbeertrauben, Apfelsinen, Pomeranzen,
grünen Tomaten und Melonen, frischem Ricotta, Grubenkäse, Honig und
hausgemachten Kuchen wie Salame Dolce und der mit Olivenöl zubereitete
Corollo. Man kann aber auch in einer Wohnung übernachten und sich am
Abend im Landgut mit landestypischen Saisongerichten verwöhnen lassen (nach
Reservierung). Keine steife Umgebung erwartet Sie in SS. Annunziata II,
sondern eine freundliche Familienatmosphäre: Trinken Sie doch am Abend
zusammen einen Aperitif unter der Laube oder treffen Sie sich in der
Küche auf einen gemütlichen Plausch mit Beatrice, während sie Obst und
Gemüse einmacht.…
Gäste – besonders mit Kindern – kommen immer wieder gern zu uns. Den
Kindern steht ein kleines Holzhaus, wo sie eine Zwischenmahlzeit
einnehmen können, und ein Bach, wo sie Fröschen nachstellen können, zur
Verfügung.
Keine Ölflasche oder Seife verlässt den Betrieb, ohne von Beatrice,
einer wahren Künstlerin, mit Liebe dekoriert worden zu sein. Für ihre
Dekorationen verwendet sie natürliche Stoffe wie Lorbeer, Heilkräuter,
Lavendel, Schalen von Zitrusfrüchten oder Raphia.
In Gesprächen mit alten Bauern entdeckte Beatrice, dass das Öl nicht nur
ein Nahrungsmittel, sondern auch ein Hauptbestandteil der
Seifenproduktion ist. Gesagt - getan! Beatrice, die ihren Betrieb auf
der Grundlage biologischer Landwirtschaft aufgebaut hat, erzeugt eine
ganze Reihe von Seifen und Badesalzen ohne Zusatzstoffe, die mit
Essenzen aus dem eigenen Garten, wie Salbei, Rosmarin, Lavendel oder
Lorbeer, parfümiert werden, und eine Reihe natürlicher Peelingmittel auf
der Grundlage von Mehl, Sand und Mandeln.
Am Anfang produzierte
Beatrice wenig Seife, die sie ihren Gästen und Freunden schenkte.
Aufgrund der guten Resonanzen auch aus dem Ausland beschloss sie jedoch
schließlich, eine echte Produktion zu beginnen. Der Coppaio,
ursprünglich ein Ort, an dem das Olivenöl über längere Zeit gelagert
wurde, bietet seinen Besuchern heute köstliche landestypische Abendessen
und reichhaltiges Frühstück und beherbergt darüber hinaus ein dem
Olivenöl gewidmetes Lehrlabor.
Besonders für Kinder und sehbehinderte Menschen wurde ein Duft- und
Tastgarten eingerichtet.
Wie Sie uns erreichen
Dank der guten Lage des Landgutes kann man die schönsten Städte der
Toskana (Florenz, Pisa, Volterra, Lucca, Siena und Livorno) in weniger
als zwei Stunden erreichen. In zwanzig Minuten fährt man mit dem Auto
bis zur Bucht von Baratti mit dem archäologischen Park und der
etruskischen Nekropole sowie zur Stadt Populonia mit ihrer Burg.
Nur fünf Kilometer entfernt liegt der kleine See Calidario, eine
Thermalquelle, die das ganze Jahr geöffnet ist, und das Thermalzentrum
von Caldana, wo man Kuren machen kann. In einer Entfernung von zehn
Kilometern gibt es den in Europa einzigartigen archäologischen Park und
die Bergbausiedlung San Silvestro und die mittelalterlichen Dörfer
Campiglia Marittima und Suvereto. Von Piombino (nur zwanzig Kilometer
entfernt) erreicht man mit der Fähre die Inseln des toskanischen
Archipels, die alle Teil eines Natur- und Meeresparks sind, darunter
auch die Insel Elba. In der Umgebung gibt es darüber hinaus zu jeder
Jahreszeit typische Antiquitätenmärkte und folkloristische Feste.












